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Volt Berlin

Wir sind begeistert von den alten Städten und ihren Strukturen - eine schmale Gasse, ein versteckter Platz mit Straßencafé, eine plötzlich auftauchende Ladenstraße. Diese altbekannten und seit 1000enden von Jahren erprobten Stadtbilder wecken unsere Sehnsüchte und Leidenschaften. Unser Bedürfnis da zu bleiben, sich Aufzuhalten, den öffentlichen Raum einzunehmen, zu beobachten und beobachtet zu werden machen einen großen Teil des Antriebes aus, mit welchem wir unsere Umgebung entdecken. Genau an dieser Stelle, an der Stelle der Neugierde und des Entdeckens, greift unser Projekt ein. Wir gestalten ein Stück Urbanität unter Zuhilfenahme dieser altbewährten und für gut befundenen Stadtbausteine. Unser Projekt löst sich in 5 Einzelgebäude auf, die von drei Gassen und einem Platz durchzogen werden und es bleibt doch über seine Architektursprache, seine internen Verbindungen und die gleichartigen Fassaden ein Gesamtobjekt. Die Hauptachse liegt als diagonale im Grundstück und bildet den Kurzschluss zwischen dem Ravelinplatz und dem angrenzenden Block III B, sowie der U-Bahnstation im südlichen Bereich der Alexanderstraße. Eine weitere Achse durchquert das Grundstück von Westen nach Osten und bildet in seiner Mitte einen längsgestreckten Platz, der sich an einem Ende den Windtunnel zu Eigen macht. Das Projekt schafft so nicht nur eine freizügige Durchwegung des Grundstücks, welche verbindende Kurzschlüsse der umliegenden Stadtbausteine befördert, sondern spielt gleichzeitig auch mit den oben beschriebenen Werkzeugen von Wegen und Platzfolgen.

Ort

Berlin

Bauherr

TKN München

Zeit

2013-2014

Volumen

30000