Cafe Luitpold Cafe Luitpold Cafe Luitpold Cafe Luitpold Cafe Luitpold

Cafe Luitpold

EIN KAFFEEHAUS DEFINIERT SICH NEU / Das Haus Luitpold – einer der ältesten gastronomischen Betriebe Münchens mit Schwerpunkt auf Confiserie – in dem gleichnamigen Block an der Briennerstraße gelegen, war Ende des 19. Jahrhunderts eines der ersten Häuser am Platz und ein Magnet für die Kunstwelt, für mondäne Einzelgänger, für Adel und Bohemiens. Bis ins Jahr 2000 entwickelte sich das Luitpold zu einem Café für Anwohner, Berufstätige im Viertel und Touristen. Die Confiserie-Produkte standen aber weiter im Mittelpunkt. Im Jahr 2008 übernahm ein neuer Pächter das Luitpold und wollte ihm wieder zu seinem alten Glanz verhelfen. Dazu wurde ein Wettbewerb unter vier eingeladenen Architekturbüros initiiert. OSA verfasste hierfür den Plan einer konsequenten Unternehmensästhetik im Bereich Café-Gastronomie.

Die neue Raumidee fußt auf einer reduzierten Farbgebung mit inhaltlichem Bezug zu den Café-Luitpold-Produkten und der gastronomischen Offerte des Unternehmens. Die zurückhaltende Farbgebung folgt einem sanften, undramatischen Hell-Dunkel-Kontrast, von Kaffeeschwarz über Schokobraun bis Sahneweiß. Die rückseitigen Thekenbereiche sind den Köchen und Chocolatiers gewidmet, die im Untergeschoss des Luitpold in der hauseigenen Confiserie und der Küche wirken. In Form von großformatigen, fotografischen Porträts treten sie aus den Theken-Nischen heraus. Die Confiserie-Produkte werden in hellen, offenen Vitrinen und Wandvitrinen präsentiert. Glaswände zum Innenhof geben den Blick frei in den Palmengarten, der das Café unter der Stahl-Glas-Kuppel aufnimmt und im Grundriss der Form einer Schokoladenbohne folgt. 

Ort

München Innenstadt

Bauherr

Luitpold Block

Zeit

2008

Volumen

450 Quadratmeter