Bürogebäude Augustenstraße Bürogebäude Augustenstraße Bürogebäude Augustenstraße Bürogebäude Augustenstraße Bürogebäude Augustenstraße Bürogebäude Augustenstraße

Bürogebäude Augustenstraße

HOCHADEL IN DER MAXVORSTADT / Der markanteste Aspekt des Wettbewerbgewinns eines Büroneubaus in der Augustenstraße liegt in der Fassadengestaltung. Auf der gesamten Fassadenfläche wird das historische Bildnis der Auguste Amalie Ludovika abgebildet. Die Fassade erzählt Geschichte. Sie erinnert mit dem Bildzitat an die berühmte Prinzessin, deren Vita in die Historie Europas einging und die schließlich der Straße ihren Namen gab. Aufgepixelt, in die Sprache der digitalen Medien übersetzt und anschließend in das Großformat umgerechnet, übertrug OSA das historische Abbild als ornamentales Raster für den zur Augustenstraße hin ausgerichteten Teil der Gebäudehülle aus gestanztem Lochblech.

Die Intensität des Abbilds ist abhängig von dem Gebäudeinnenleben. Wären alle Schutzsysteme aus dem gestanzten Lochblech geschlossen und die Innenräume beleuchtet, entstünde das Porträt mit größter Strahlkraft und Wirkung. Dies wäre in den Abendstunden der Fall, wenn das Gebäude innen stark beleuchtet, es außerhalb jedoch schon dunkel ist. Fehlt dieser extreme Hell-Dunkel-Kontrast bei Tageslicht, zeichnet sich das Porträt durch die Stanzung in dunkler Konturierung auf der Hülle, wirkt graphisch leichter, ist weniger augenfällig. Acht Teilnehmer konkurrierten um das Projekt mit einem Bauvolumen von 2.500 m2. Das Siegertreppchen bestieg der Entwurf von OSA, realisiert wird jedoch ein anderer, weitaus konventionellerer Plan.

Ort

München Maxvorstadt

Bauherr

REDAG

Zeit

2009